Login OnlineBanking

Fusionsgespräche

Butzbach / Ober‑Mörlen, 12. März 2026 (pa) - Die Volksbank Butzbach und die Volksbank Ober‑Mörlen planen einen Zusammenschluss. Nach vertrauensvollen Gesprächen haben die Aufsichtsräte beider Häuser eine entsprechende Absichtserklärung zur Fusion unterzeichnet. Ziel des Vorhabens ist es, gemeinsam eine noch stärkere Regionalbank zu errichten und dadurch langfristig verlässliche und leistungsfähige Strukturen für Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende zu schaffen. Die Verschmelzung soll zum 1. Januar 2027 wirksam werden.

Beide Banken sind seit vielen Jahrzehnten fest in ihrer Heimat verankert. Sie verbindet ein gemeinsames Verständnis von Nähe, Verlässlichkeit und Verantwortung für die Menschen vor Ort. Die räumliche Nähe der Geschäftsgebiete, die gewachsenen Kundenbeziehungen und eine ähnliche kulturelle Prägung erleichtern ein Zusammengehen. Dies bildet die solide Grundlage für die nächsten Schritte. Durch die Fusion entsteht eine Bank mit einer Bilanzsumme von knapp 700 Millionen Euro, fast 10.000 Mitgliedern und rund 100 Mitarbeitenden.

„Wir möchten vorausschauend handeln und unsere Bank für die künftigen Herausforderungen stabil und zukunftsfest aufstellen. Die geplante Fusion ist der richtige Schritt, da wir strukturell ideal zueinander passen. Wir sind überzeugt, unser Marktpotential gemeinsam noch besser heben zu können“, betont Jens Ronneburg, Vorstand der Volksbank Butzbach. Sein Vorstandskollege Thomas Emich aus Ober-Mörlen ergänzt: „Für Kreditinstitute unserer Größe sind Themen wie die Regulierung oder die Investitionen in digitale Lösungen kaum noch zu stemmen. Durch den Zusammenschluss können wir unseren Fördernutzen für unsere Mitglieder besser erfüllen und das genossenschaftliche Bankgeschäft in Ober-Mörlen stärken.“

In den kommenden Monaten erarbeiten beide Banken die Details des Zusammenschlusses. Die Ergebnisse münden in einen Verschmelzungsvertrag, der den Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Über die Fusion entscheiden die Vertreterversammlung der Volksbank Butzbach sowie die Generalversammlung der Volksbank Ober-Mörlen. Für die Annahme ist jeweils eine 75-prozentige Mehrheit erforderlich. Der Zeitplan hierfür steht noch nicht fest und wird ebenfalls im Rahmen der Fusionsgespräche noch festgelegt werden. Klar ist bislang nur, dass die Beschlüsse noch nicht in den für die Mitte des Jahres anstehenden Versammlungen getroffen werden. „Wir wollen in aller Ruhe miteinander sprechen, alles sorgfältig vorbereiten und uns dafür die erforderliche Zeit nehmen. Das sind wir unseren Genossenschaften, den Mitgliedern sowie den Mitarbeitenden schuldig. Erst wenn wir bei inhaltlichen und technischen Fragestellungen umfassend Klarheit geschaffen haben, werden wir auch einen finalen Zeitplan festlegen“, erklärte der Butzbacher Vorstand Dennis Sprengel und sein Ober-Mörlener Kollege Andreas Wagner ergänzte: „Hier geht Qualität vor Geschwindigkeit. Da sind wir uns alle einig.“

Wichtig: Im Tagesgeschäft bleibt aktuell alles so wie es ist. Die Kundinnen und Kunden müssen nichts unternehmen. Sollte es zu Veränderungen kommen, werden die Banken rechtzeitig informieren sowie umfassende Hilfestellungen geben.
 
Foto v.l.n.r Jens Ronneburg, Dennis Sprengel, Andreas Wagner und Thomas Emich

 Volksbank ButzbachVolksbank Ober-MörlenNeue Bank
Mitarbeitende8714101
Mitglieder8.1791.7239.902
Geschäftsstellen415
Bilanzsumme537 Million Euro156 Millionen Euro693 Millionen Euro

Häufige Fragen und Antworten

329 KB

rund um die Fusion